Deutsches Institut für Normung e. V.

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Anforderungen an Geometrische Fusionsverfahren

Die Vielfalt derzeitiger Fernerkundungssensoren und -daten macht die Entwicklung eines reproduzierbaren Verarbeitungsprozesses erforderlich, anhand dessen eine gemeinsame Nutzung (Fusion) unterschiedlicher Bilddaten ermöglicht werden kann. Die grundlegende Motivation für die Fusion unterschiedlicher Datenquellen kann damit begründet werden, dass Sensoren physikalischen und technologischen Limitierungen unterliegen. Es gibt Grenzen in der Genauigkeit und in den Möglichkeiten, bestimmte Phänomene zu messen. Diese Grenzen können mittels Sensorfusion erweitert werden. D.h., die Daten von verschiedenen individuellen physikalischen Sensoren werden zu einer umfassenderen Information eines „logischen“ oder „virtuellen“ Sensors zusammengefügt.
Bedingt durch die Verfügbarkeit unterschiedlicher digitaler Sensoren ist die Fusion der Daten dieser Sensoren inzwischen auch für kommerzielle Anwendungen von Interesse. Die Normung dieser Ansätze soll den Anwendern zu einem frühen Zeitpunkt die Kriterien zur Entscheidungsfindung für Systembeschaffungen liefern und Qualitätsstandards für ein Endprodukt, d. h. geometrisch fusionierte Sensordaten, ergeben.
 
Projektziele
Im Rahmen des Projektes war es vorgesehen eine Übersicht über Systeme, Verfahren und Anwendungen für Fusionsverfahren zu erstellen, Algorithmen und Produkte für die Sensorfusion zu identifizieren sowie auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse einen Normentwurf zu erarbeiten.
 
Laufzeit
Mai 2007 – Dezember 2007

Ansprechpartner

DIN Deutsches Institut für Normung e. V.
Astrid Balada
Am DIN-Platz
Burggrafenstraße 6
10787 Berlin
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